Tagebuchnotiz
Heute hat mich der Wirt und Bürgermeister aufgefordert nicht mehr mit dem Jungen in sein Wirtshaus zu kommen. Das war mir eigentlich egal , schließlich können wir die Würstchen die wir dort essen auch zu Hause essen. Ich kann einfach nicht verstehen warum die Leute den Jungen und mich nicht einfach in ruhe lassen. Wenn wir zusammen auf die Straße gehen werden wir schief angeschaut! Ständig muss ich mir anhören :,,Der Wastl keat ins Narrnhaus und ned zu dia,…; welch schande für uns; wengen dem behindatn kumman kane Touristn zu uns,…“. Ich habe keine Ahnung wie lange ich das noch ertragen kann. Vielleicht sollte ich einfach mit dem Jungen wegziehen?
„Könnten Sie sich vorstellen, eine(n) Behinderte(n) allein zu erziehen?
Natürlich ist es sehr schwer einen Behinderten zu erziehen, wenn man dann auch noch alleine ist, ist es schon fast unmöglich. Trotzdem könnte ich mir nicht vorstellen mein Kind wegzugeben, weil es behindert ist, schließlich hat er ja auch das Recht zu leben. Außerdem haben es behinderte Menschen heutzutage nicht mehr so schwer wie früher zB. Es gibt Sonderschulen oder behinderte Arbeiten sogar,…
Gespräch
im Wirtshaus zwischen Wirt (W) & Kellnerin (K)
W: Ge, wos sogstn du zum Wastl? Stört er di a?
K: Wast eigentlich stört a mi persönlich ned und normal find is a ned wie da Adi mitn Plattl- Mich und den Bua umgeht.
W: Jo da Plattl-Mich tuad ma eh lad, wast, i was jo söba ned wos i doa soid! Soid I erm jetzt aussihaun oda ned,… Oba da Bua keat eigenli eh ned ins Wirtshaus sondan eher in a Anstallt.
K: Geh I glaub ihr keats olle mitanond in a Anstallt. Das kanne Touristn kumman is ned in Wastl sei schuid sondan unsere! Es san 2 neiche Gäste kuma, I geh a moi frogn wos woin.
W: Jo i schau moi zum Plattl-Mich.
Liebe rozalia!
Arbeitsauftrag erfüllt! Du hast sogar alle Texte selber geschrieben – bravo! Denkst du auch manchnmal daran, dass es Beistriche gibt und dass man gewisse Wörter groß schreibt?
lG
Prof. Löfler
Von: Löfler Irmgard am 12.Januar 2009
um 6:19